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DG #10 – GTD Teil 2: Taskmanagement

Zur Fortsetzung der Folge #21 Getting Things Done haben wir uns mit drei Gästen zusammengesetzt und darüber gesprochen wie das alles in der Praxis aussieht. Wir schauen uns im besonderen Things, OmniFocus und TaskPaper an, da das die von uns empfohlenen Applikationen sind.

Diesmal mit dabei:
Aus der OmniFocus Ecke Pepi (Homepage, Twitter) und Rafael (Juicy Cocktail, Twitter). Und aus der Things Ecke Philipp (Pixel Assault)

Es gibt diesmal ein Gewinnspiel! Mehr Infos weiter unten!

DG #10 – GTD Teil 2: Taskmanagement

  • Digitales Grundrauschen #21: Getting Things Done
  • Jetzt neu und besser und binär 1…0
  • Applikationen:
  • Welches Programm verwendest du?
  • Wie ist der GTD Workflow im jeweiligen Programm umgesetzt?
  • Wie sieht dein GTD aus?
    • Was machst du wie?
    • Welche Dinge am GTD Konzept setzt du 1:1 um
    • Capture
    • Contexts
    • Projekte/Areas of Responsibility
    • Review
    • Meta-Attribute wie Due date, Start date oder Flagged
  • Was findest du besonders gut?
    • Sync
    • Bedienung
    • iPhone App
    • etc.
  • Was wünscht du dir?
  • Hast du dir auch noch andere Applikationen angesehen?

Gewinnspiel

Um mitzumachen hinterlasst uns einen Kommentar der App die ihr gewinnen möchtet oder retweetet uns auf Twitter. Ihr dürft natürlich auch gerne über euren Blog weitererzählen. Wenn ihr das macht, dann zählt die Teilnahme sogar doppelt! Dann mal viel Spass beim mitmachen.

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10 Kommentare

  1. Thomas S.

    Hi, ich würde mich über einen Promocode für Pixelassault sehr freuen.

    2 Comments zur Sendunng: 1.) Nicht verstanden habe ich, wie man Notational Velocity und Taskpaper zusammen bringen kann. Beides sind doch Clients für “eine Textdatei”. 2.) Generell hate ich bei den GTD Diskussionen die Inhaltsebene für unterrepräsentiert. Mir helfen diese Diskussionen hier nur etwa 10% weit auf dem Weg zu einer eigenen Arbeitsorganisation. Wie strukturiere ich meine Arbeit am besten, um in Planung und Abarbeitungsphase optimale Transparenz zu haben. Ich arbeite im Vertrieb und habe selten richtige “Projekte”. Meine Todos bestehen eher in dem Hinterlaufen einzelner Ansprechpartner. Kleine Schritte, viele Wiedervorlagen. Ich hätte also gerne bei jedem Todo auch die Telefonnummer des Betroffenen. Also etwas, was in die Richtung CRM geht. Und die Zuordnung einer Anzahl von e-Mails (und Dokumenten), die als Hintergrundinfo beim Anruf schnell verfügbar sein muss, ist eine weitere Forderung. Irgendwie bekomme ich das mit Things oder OF nur unzureichend abgebildet. Ich habe mir mal eine eigene App gemacht, die hat auch super funktioniert, aber sowas zu warten ist mir zu aufwändig. Ich will ja Zeit sparen ;)

    VG Thomas

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 14.05.2010 um 09:01 | Permalink |
  2. Zu 1) Na ist doch ganz einfach. Du schreibst einfach TaskPaper Format in NV.

    Projekt: - Task 1 - Task 2

    Zu 2) Ja…aber das braucht nunmal keiner von uns. Ich versteh den Einwand nicht ganz. Es ging vielmehr darum, dass wir unseren Workflow vorstellen und die Hoerer dann daraus machen koennen was sie fuer richtig halten. So als Ideengeber was es denn so alles gibt um mal die Augen auf zu bekommen um vielleicht auch das ein oder andere Feature zu finden, dass man bisher uebersehen hat.
    Auf was koennen wir denn beim naechsten mal (eventuell) nochmal eingehen? Was benutzt du denn grade?

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 14.05.2010 um 11:24 | Permalink |
  3. Thomas S.

    @Zettt: zu (1): ah – bringt das was? Schaut man sich so einen Text dann mal mit TP an und freut sich über die Formatierung? Der Vorteil von Taskpaper ist ja, dass der Editor “content aware” ist und mir zB auf ein Projekt fokussieren oder ein Tag filtern kann. Wenn ich TP gar nicht nutze, würde ich wohl lieber in Markdown schreiben. zu (2): war ja nicht als Kritik gemeint. Aber der Schritt vom Informationsvideo des Herstellers zur Abbildung der eigenen Anforderungen ist halt ein riesiger. Und auch diese Podcastfolge lag auf dieser Spanne für mich jetzt ca. 10% auf dem Weg zur Beherrschung des realen Lebens in diesen Methoden und Tools. Und dass ich obendrein andere Aufgaben habe als ein Softwareentwickler, da könnt ihr natürlich nichts zu. Aber vielleicht denken auch die Things- und Omni-Entwickler zu sehr an ihre eigenen Nöte. Ich selbst verwende im Moment eine besch… Mixtur aus Papier, Kopf, Outlook und Taskpaper (für die vielen kleinen Aufgäbchen scheinen mir Things und OF einfach über-strukturiert). Taskpaper könnte aber schon noch ein bißchen besser sein. Z.B. Freitexte könnten gerne logisch und optisch an den darüberliegenden Task gebunden sein. Eine gute Hilfe beim Taggen wäre wichtig (btw: ich nutze “Taglocity” in Outlook – super! – das schlägt stets gute Tags vor). Vielleicht mache ich doch meine Eigenentwicklung wieder flott (Hauptziel: Da bei mir fast jedes ToDo irgendwie mit Kommunikation zusammenhängt=>Liste zum Abtelefonieren, mit wenigen Klicks (!!) kommentiert und zurück in die Wiedervorlage, Historie pflegt sich selbst, Mittelpunkt ist eher ein Kunde, eine Person als ein Projekt, Tags; iPhone-Version).

    VG Thomas

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 14.05.2010 um 18:48 | Permalink |
  4. Patric

    Hey, das Gebühren-app sieht ja mal geil aus. Bewerbe mich hiermit auf einen der 10 Promocodes :)

    Gute Folge, danke P.

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 15.05.2010 um 21:00 | Permalink |
  5. Mir kam die Things-Benutzung etwas zu kurz. Daher eine Beschreibung wie ich es nutze. Kurz eine Anmerkung jedoch zu meinem GTD-Workflow. Ich habe zwar GTD mehrfach gelesen, habe es jedoch immer als “Best Practices” verstanden und damit zitier ich Pirates of the Carribean: “…the code is more what you’d call ‘guidelines’ than actual rules”. Und ich bin auch kein Fan der Vertreter, die dem Buch blind folgen. Ich empfehle es jedem zu lesen, da David Allen eine Menge guter Ideen hat und dann seinen Weg zu finden um ein System zu finden, dass für einen selbst funktioniert. Schlussendlich ist das wichtigste, dass man ein System hat, dem man vertraut, damit man sorgenfrei den Kopf da rein entleeren kann um sich auf die Dinge zu konzentrieren, die vor einem liegen.

    Den Großteil der UI-Elemente werde ich Englisch betiteln, da mein System nicht auf Deutsch eingesetellt ist (ich mag es nicht wenn ein Teil der Anwendungen auf Deutsch, ein anderer auf Englisch ist).

    Benutzen tue ich Things für ziemlich viel. Tasks, oftmals auch Einkäufe wenn mir unterwegs einfällt, dass ich noch was einkaufen muss (wenn ich gezielt nen Einkaufszettel schreibe für nen größeren Einkaufbenutze ich Groceries), “Wunschliste” etc.

    Ich “lebe” in der Today-Ansicht. Darin sind alle Tasks, die ich heute definitiv erledigen will.

    Morgens rufe ich optimalerweise die “Next-Liste” auf. Darin sind alle Tasks aus aktiven Projekten und den Areas of Responsibility (zu denen komme ich später). Darin markiere ich dann alle Tasks, die ich heute erledigen will, damit sie in die Today-List kommen.

    Wenn ich mit meiner Today-Liste durch bin am Tag und ich Lust und Zeit auf mehr habe, gehe ich in die Next-Liste und markiere mehr für Today.

    Neue Tasks füge ich direkt der Today-Liste oder einem Projekt hinzu (wenn ich es einem Projekt zuordnen kann aber noch nicht weiß, wann ich den Kram mache). Wenn ein Task nicht zuordbar ist, oder ich mit dem Quick-Input bzw. Launchbar arbeite um Tasks hinzuzufügen, pack ich es in die Inbox. Wenn ich Tasks habe, die ich erst zu einem bestimmten Datum erledigen kann, werden geplant. Damit tauchen sie erst in der Next-List zum entsprechenden Datum auf (normalerweise erscheinen sie dann auch gleich in der Today-List). Due Dates (Ablaufdaten) benutze ich sehr selten. Diese benutze ich wirklich nur, wenn etwas ein festes Ablaufdatum hat. Für die Wiedervorlage gibt es die gerade genannten geplanten Tasks. Dinge, die ich irgendwann mal machen will, kommen nach Someday und tauchen damit auch nicht mehr in der Next-Liste auf. Bestimmte Tasks werden als Repeating erstellt. Darin habe ich z.B. das Weekly Review als Task, andere regelmäßig auftauchende Tasks oder Dinge zum “Habit-Building” (z.B. taucht dadurch täglich in meiner Today-Liste auf, dass ich Vokabeln lernen will). Wiederkehrende Projekte gibt es leider nicht.

    In Things kann alles mit Tags versehen werden. Diese benutze ich um Kontexte zu setzen, ggf. auch die Zeit, die sie verbrauchen oder den notwendigen “Energie-Level”. Sowohl auf der iPhone-App als auch auf der Desktop-App kann ich nach Tags filtern und habe damit entsprechende Kontextansichten, wenn ich sie brauche (was seltener ist bei mir als ich denke)

    Projekte sind Projekte, wie bekannt. Leider sind sie nicht schachtelbar, aber ich kann Ablaufdaten setzen.

    Areas of Responsibility sind “Projekte”, die nie beendet werden. Ich würde es mal Lebensbereiche nennen. Darin habe ich z.B. Blogs für die ich schreibe, andere Hobbytätigkeiten, den Haushalt, meinen Job im Gesamten, mein Studium (das ist so langfristig, dass ich dem eine Area zugeordnet habe) Dinge, die ich kaufen will (eine Wunschliste sozusagen – um Impulskäufe zu verringern) etc. Areas of Responsibility kann man jedoch Projekte hinzufügen. Damit habe ich nochmal eine gesonderte Ansicht auf die verschiedenen Bereiche meines Lebens.

    Beim Weekly-Review schau ich als erstes in meine Someday-Liste ob da irgendetwas aktueller geworden ist oder ob ich Zeit für eine bestimmte Sache habe. Gegebenenfalls wird dann aus einem Task, dann ein neues Projekt. Als nächstes gehe ich über meine Projekte und dann über die Areas of Responsibility. Ich schaue nach, was demnächst gemacht werden müsste, ob bald bestimmte Tasks aufgrund von Ablaufdaten in meiner Today-Liste auftauchen werden etc. und lösche schlussendlich den Mülleimer von Things.

    Die iPhone-App benutze ich hauptsächlich zum Abhaken. Bin ich jedoch unterwegs und mir kommt in den Sinn, dass ich was machen muss, kommt das auch direkt in die iPhone-App. Die iPhone-App synchronisiert mit dem Rechner wenn ich sie aufmache und mich im selben Netz befinde. Teilweise lasse ich auch beides parallel laufen und habe mir in den Keyboard-Shortcuts in den Systemeinstellungen einen Shortcut für das manuelle Synchronisieren (strg+s) angelegt.

    Things auf meinen Laptop und meinen Desktop-Rechner synchronisiere ich über die Dropbox. Bevor ich aus dem Haus gehe, öffne ich einmal die iPhone-App zum synchronisieren, schließe Things auf meinem Desktop-Rechner und warte das die Dropbox fertig ist bevor ich den Rechner schlafen lege. Habe ich unterwegs kein Netz benutze ich nur die iPhone-App. Da ich aber in der Regel WLAN zur Verfügung habe wenn ich mich irgendwo länger aufhalte, kann ich auch Things auf dem Laptop nutzen, nachdem die Dropbox mit ihrem Sync durch ist (was in der Regel sehr fix geht).

    Den iCal-Sync habe ich ausprobiert um es mit Today (nette kleine app) zu nutzen, hat aber für mich nicht funktioniert. Für Termine benutze ich inzwischen Busycal mit GCal-Sync und per GCal und Exchange-Anbindung kommt der Kram auch Over-the-Air auf mein iPhone.

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 18.05.2010 um 11:00 | Permalink |
  6. Ach ja – um mal schnell nen Task in Things anzulegen, kann man entweder überall die Quick Input-Box, Launchbar oder Quicksilver nutzen. Oder man drückt in Things einfach auf Space und schließt ab mit Enter (außer man befindet sich im Notes-Feld in dem man shift+enter drücken muss)

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 18.05.2010 um 11:25 | Permalink |
  7. Nico

    Hi, erstmal danke dass es endlich wieder digitales grundrauschen für die Nacht gibt :) super. Bin Hörer der ersten Stunde, von Anfang an. Nach 2 erfolglose versuche mit mobilebutler und D1 Butler würde ich mich über einen “Gebühren” promocode freuen. Sieht deutlich hübscher aus als der Rest. Viel Erfolg den Entwicklern und ich freue mich schon auf die nächste Folge DG.

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 22.05.2010 um 05:18 | Permalink |
  8. @Thomas S.:

    1: Nein, man sieht sich den Text mit TextMate an und freut sich ueber die Formatierung. Ausserdem ist es einfach schoen, dass es hier fuer die Formatierung einfach mal eine Norm gibt.

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 23.05.2010 um 10:23 | Permalink |
  9. Schöne Folge, vielen Dank dafür erstmal. Allerdings kam mir Things etwas zu knapp weg, deshalb hier meine Einschätzung:

    Von der Funktionsvielfalt her hat Omnifocus mit Sicherheit die Nase vorn, wobei das bei mir dazu geführt hat, dass ich mich für Things entschieden habe – ich habe mich damit intuitiv besser zurecht gefunden. In einem Things-GTD-Ansatz liegt der Schlüssel meiner Ansicht nach in den Tags. Die Aufgabe der Kontexte übernehmen in meinem Arbeitsfluss entsprechende Tags, nach denen ich sortieren kann. Kontexte habe ich vor allem für Personen, Orte und Ausrüstung angelegt, die ich für eine Aufgabe brauche. Auf Dinge wie Energie-Level und benötigte Zeit verzichte ich, weil ich lieber spontan entscheide, wozu gerade noch die Energie und Zeit reicht. Ansonsten gibt’s noch Projekte und Aufgabenbereiche für die Übersicht.

    Zu Synchronisation kann ich leider wenig sagen, weil ich Things bislang nur an einem Gerät verwende.

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    Geschrieben am 25.05.2010 um 19:55 | Permalink |
  10. Entschuldigt bitte, ich habe das voellig uebersehen. Habe jetzt mal noch eine Anfrage verschickt. Eigentlich habt ihr alle gewonnen…wir haben 5 an der Zahl.

    Edit: Ich hoffe ihr habt alle ein amerikanisches iTunes Konto. ;)

    AntwortenAntworten
    Geschrieben am 10.07.2010 um 12:28 | Permalink |

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